
Wiener
Die am 1.1.2018 in Wien lebenden Menschen hatten 181 verschiedene Staatsangehörigkeiten.
Hirsche und Rehe in Wien
Im Lainzer Tiergarten kann man wirklich problemlos stundenlang wandern, ohne dabei auf Zivilisation zu treffen. Auf was man jedoch treffen könnte sind die 1000 Wildschweine, 100 Rothirsche, 250 Damhirsche, unzählige Rehe und etwa 700 Mufflons, die hier leben.
Schikaneder
Das Kultkino im 4. Bezirk steht seit 1986 unter der Leitung von Johannes Wegenstein. Der erste Film, der damals gezeigt wurde war “Amadeus” von Milos Forman und es kam kein einziger Besucher zur ersten Vorstellung.
Schwammerl
Der Komponist Franz Schubert liebte es, mit seinen Grazer Freunden um Anselm Hüttenbrenner zu musizieren und um die Häuser zu ziehen. An einem durchzechten Abend erhielt der kleine (Schubert war nur 1,56 Meter groß) und etwas rundliche Komponist den liebevollen Spitznamen „Schwammerl”, Anselm wurde „Schilcherl” gerufen.
Wiens ältestes Hochhaus
1931/32 entstand in der Herrengasse das erste Wiener „Hochhaus“.
Unnützes WahlWissen: Aufgaben
Zu den Aufgaben des Bundespräsidenten zählen die Beurkundung von Gesetzen, die Ernennung des Staatspersonals (Richter, Offiziere, Bundesbeamte), der Oberbefehl über das Bundesheer und die Vertretung und Repräsentation der Republik Österreich im Ausland. Weiters kann der Bundespräsident Verurteilte begnadigen.
Wotrubakirche
Die Wotrubakirche oder Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit besteht aus 152 rohen Betonblöcken.
Johann Strauss Sohn
Der Walzer "Faschings-Lieder" von Johann Strauss Sohn hatte seine erfolgreiche Erstaufführung im Casino Dommayer in Hietzing, an jenem Ort gab er am 15.10.1844 auch sein Debüt.
Kino der Superlative
Das Gartenbaukino hat sowohl die größte Leinwand als auch die meisten Sitzplätze in einem Kinosaal - unerreicht in Wien!
Negerdörfl
Das "Negerdörfl", eine 1911 errichtete Siedlung zwischen Koppstraße und Gablenzgasse, wurde in kürzester Zeit zum Inbegriff für Elend, Sittenlosigkeit und Kriminalität.
Erdäpfel-Rohscheiben
Was man heutzutage als Chips kennt, wurde 1929 von Karl Kolarik, dem Besitzer des Schweizerhauses, noch als “Rohscheiben” verkauft. Sie waren die ersten Kartoffelchips, die als solche in Österreich verkauft wurden und waren von Anfang an ein Verkaufsschlager.
MA 46 ganz devot
Am 14.10.2005 erschien im BKM (Bazar Kontakt Magazin) folgendes Inserat: "Devoter 38 j., geb. mit Tagesfreizeit möchte sich reifer Herrin bedingungslos unterwerfen, kein KV oder Nadeln, bin auch zu Wohnungsputz oder allen von Ihnen gewünschten sonstigen Dingen bereit. Email: hih@m46.magwien.gv.at" - Die Magistratsabteilung 46 ist für Verkehrsorganisation zuständig.
Alter jüdischer Friedhof
Der alte jüdische Friedhof ist wohl der schönste Teil des gesamten Zentralfriedhofs.
Hohe Wand Wiese
Auf der Hohe-Wand-Wiese im 14. Bezirk wurde 1967 der erste offizielle Parallelslalom der Skigeschichte ausgetragen. 1986 fand hier das erste Skirennen des Alpinen Skiweltcups bei Flutlicht statt.
Kaffeespeicher
Der Handel mit Kaffee ist schon seit über 300 Jahren ein Teil Hamburgs und einer der Hauptgründe für die Erbauung der Speicherstadt.
Sachertorte
Rund 70 Tonnen Marillenmarmelade werden jedes Jahr für die original Sachertorten verarbeitet.
Schmidt Schnauze
Helmut Schmidt war weder als Abgeordneter, Minister oder Kanzler wortarm und hatte stets flotte Sprüche auf Lager.
Kaiserlicher Verleger
Der Hamburger Axel Springer, der Gründer großer Zeitungen wie der „Welt” oder der „BILD”, ist eine der polarisierendsten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Dabei hätte eigentlich klar sein können, dass er mächtig werden würde - immerhin hieß er mit zweiten Namen Cäsar!
Augarten
Der Augarten ist Wiens älteste Parkanlage. Er wurde 1648 als Lustgarten für die Habsburger angelegt und im Jahr 1775 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Land der Kuscheltiere
Glaubt man statistischen Berechnungen, so gibt es im ganzen Land verteilt über 10 Millionen Kuscheltiere. Damit stellen die plüschigen Gefährten die 8,5 Millionen menschlichen Einwohner Österreichs in punkto Anzahl klar in den Schatten!
Hallstatt made in China
Die Altstadt von Hallstatt gibt es gleich zweimal. Einmal am oberösterreichischen Hallstätter See und einmal in der chinesischen Provinz Guangdong.
Geschichtsträchtige Brücke
Die Lateinerbrücke in Sarajevo, an deren Nordende Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau 1914 erschossen wurden, hieß nicht immer so.
Wiener Kanalisation
Im Jahre 1739 war Wien die erste Stadt Europas, die vollständig über eine Kanalisation verfügte.
Geburtstag einmal anders
Der Hamburgische Hafengeburtstag gilt als das größte Hafenfest der Welt.
Wien und der Alkohol
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt maximal einen halben Liter Wein oder eine Flasche Bier pro Tag zu trinken und zwei alkoholfreie Tage pro Woche. Würden sich die Wiener an diese Empfehlung halten, würde sich der Alkoholkonsum um über zwei Drittel reduzieren.
Die armen Gesellen der Brauerei Schwechat
In Kaiserebersdorf wurden bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts fast 600 Leichen aus dem Wasser gefischt. Für die Bestattung waren die, wohl eher nicht zu beneidenden, Gesellen der Brauerei Schwechat zuständig.
Schanigarten
Johann "Gianni" Taroni erhielt um 1750 als Erster die Erlaubnis Tische und Stühle vor seinem Kaffeehaus am Graben aufzustellen, aus "Giannis Garten" wurde der Schanigarten.
Wiener Stunde
Als Wiener Stunde bezeichnet man seit 1993 die Aufteilung der Blockredezeit auf die Fraktionen im Nationalrat.
Die Spanische Hofreitschule
Seit 2015 zählt die Spanische Hofreitschule zum immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO.
Eis
1865 kam der erste Eismacher aus Cadore nach Wien und verkaufte Speiseeis im Wiener Prater.
Fledermaus
22 Fledermausarten leben in Wien.
Sesselfrauen
Sitzen war nicht immer gratis. Bis in die 1950er Jahre haben die sogenannten Sesselfrauen in Wiener Gärten und Parks gegen Bezahlung Leihsessel angeboten.
Wien – Gefährliches Pflaster?
Es ist en vogue, sich vor Kriminellen und mordenden Böslingen zu fürchten. Dabei ist die Mordrate in Wien rückläufig: Waren es in den 1980er und 90ern noch etwa 50 Fälle von Mord/Totschlag pro Jahr, sind es 2017 noch 20 - nur 2 davon blieben ungeklärt. Gleich groß ist übrigens die Gefahr, in Wien bei einem Verkehrsunfall zu sterben: 20 Personen kamen 2017 auf diese Weise um.
Gackerl Sackerl
Die mittlerweile allseits bekannte Werbekampagne “Nimm ein Sackerl für mein Gackerl” hat mit den in ganz Wien verteilten Hundegackerlsackerl für saubere Gehwege gesorgt. Wer aber trotzdem noch auf der Suche nach den Gackerlsackerlspendern ist, kann sich auch die App “Gackerl Sackerl” herunterladen und wird schnurstracks zum nächsten Hundegackerlsackerlspender gelotst.
Waluliso
Von 1944 bis 1996 wohnte der Friedensaktivist Waluliso in Margareten – in der Wehrgasse auf gerade mal neun Quadratmetern.
Habe-die-Ehre-Gasse
Die Habe-die-Ehre-Gasse ist eine Verkehrsfläche im 22. Wiener Gemeindebezirk.
ReuMÄDCHENplatz
Am Reumannplatz gibt es einen kleinen Platz für Mädchen. ReuMÄDCHENplatz.
Baron Karl
Die Baron-Karl-Gasse in Favoriten wurde nicht nach einem Adeligen benannt, sondern nach dem beliebten Sandler Karl Baron.
Stavros Papadopoulos
Unter dem Decknamen Stavros Papadopoulos lebte Josef Stalin für einige Wochen in Wien.
A Kiebara is ka Habara
Ein Kieberer (früher Kuberer) war ein Polizeibeamter, der Prostituierte kontrollierte.
Spielberg
Steven Spielberg verdankt seinen Namen seinen Vorfahren aus dem Ort Spielberg in der Steiermark.
Buschenschank
Jedes Bundesland hat ein eigenes Buschenschank-Gesetz. Die Grundlage dazu liegt in einem Gesetz von Kaiser Josef II. aus dem Jahre 1784, laut dem jeder Weinbauer selbst erzeugte Getränke und Speisen nach Preisen seines Beliebens verkaufen durfte.
Vom Kapuziner zum Cappuccino
Die Wiener Kaffeespezialität „Kapuziner“, deren Namen sich von der Kapuze des gleichnamigen Ordens ableitet war die Grundlage für den Cappuccino, der in Italien als Weiterentwicklung des Kapuziners entstand.
Fenstertage 2019
Im Jahr 2019 gibt es 9 Fenstertage!
Wiener Zuhälter
Den Zuhälter des 19. Jahrhunderts, bekannt unter Namen wie „Strizzi“ oder „Strawanzer“, erkannte man am einschlägigen Style: eingefettetes Haar, Schirmkapperl, gestreifte Krawatte und blaue Schürze.
Der erste Friedhof der Namenlosen
Die erste Beisetzung einer unbekannten Wasserleiche aus der Donau fand 1840 statt. Daraus entstand der erste Friedhof der Namenlosen, wo 478 Opfer der Donau ruhen. Aufgrund zahlreicher Überschwemmungen war er von Bäumen überwachsen bis im Februar 2013 dieser Teil im Zuge des Hafenausbaus zerstört wurde.
Medienberichte
Im Jahr 2017 verzeichnete das Donauinselfest 52.211 Medienberichte in nationalen und internationalen Medien.
Wiener Sparbüchsenmuseum
Die Erste Bank sammelt seit vielen Jahrzehnten Sparbüchsen und andere Sparbehältnisse. Inzwischen hat man mehr als 10.000 Stück, die man im Maria-Theresien Schlössl in der Gersthoferstraße in Währing auch ausstellt.
Wahlrecht
Allgemeines, gleiches, freies, unmittelbares, geheimes und persönliches Wahlrecht Bevor in Österreich 1907 das geheime und direkte Wahlrecht eingeführt wurde, unterteilte sich die Wählerschaft seit 1896 in 5 Kurien: adlige Großgrundbesitzer, Stadtgemeinde, Handel, Landgemeinde und der Rest der männlichen Bevölkerung. Unnützes Wissen Es gibt nichts nützlicheres als unnützes Wissen. Wir müssen es ja wissen –… Wahlrecht weiterlesen
Gustav Mahler
Der Wiener Komponist Gustav Mahler (1860-1911) ekelte er sich zutiefst vor Honig, da dieser bei der Biene “hinten rauskomme”.
Schwedenbomben
600 Schwedenbomben werden pro Minute erzeugt, eine Hälfte mit einem Überzug aus Schokolade, die andere zusätzlich noch mit Kokosflocken.
Helden des Fernsehens
Weltrekord im Dauerfernsehen: Unglaubliche 92 Stunden ohne einzuschlafen!
Städtische Friedhöfe
Die 46 städtischen Wiener Friedhöfe beherbergen 550.000 Grabstellen, davon hat der Zentralfriedhof allein rund 330.000 Gräber.
Wiener Telefonzellen
Es gibt 4.100 Telefonzellen in Wien. Diese werden laut A1 täglich je zwei- bis dreimal genutzt.
Aschanti-Dorf
Im Jahr 1896 holte ein Tierhändler ein ganzes afrikanisches Dorf nach Wien.
Wiener Hausnamen
1773 wurden in Wien erstmals sichtbar Nummern an den Häusern angebracht. Bis dahin kennzeichnete man die Häuser mit Zeichen oder sie erhielten Namen, wie z.B. Küss den Pfennig, Zum Kometen, Stoß am Himmel, Wo der Wolf den Gänsen predigt, Schab' den Rüssel, .....
Hochzeitsjubiläen
Wiener Ehepaare mit 50, 60, 65, 67,5, 70, 72,5 und 75 gemeinsamen Ehejahren werden durch die Stadt Wien geehrt.
Oldtimer auf dem Wasser
Als der älteste Schlepper der Welt gilt der Hamburger Hafenschlepper „Heinrich-Ludwig“.
Hochstrahlbrunnen-Symbolik
Die 365 kleinen Springbrunnen am Beckenrand des Hochstrahlbrunnens symbolisieren die Tage des Jahres. Die sechs Springbrunnen zwischen Beckenrand und innerer Insel inklusive der inneren Insel entsprechen den sieben Wochentagen, die 12 hohen Strahlen stehen für die Monate, die 24 niedrigen für die Stunden des Tages und die 30 Strahlen in der mittleren Insel für die Tage des Monats.
Stadtpark
Der Stadtpark war die erste öffentliche Parkanlage von Wien.
Ein ganz spezieller Feldwebel
Als “Hurenweibel” bezeichnete man im ausgehenden Mittelalter einen Feldwebel im Unteroffiziersrang, dessen besondere Aufgabe es war, die Dirnen zu befehligen, die im Tross das Heer begleiteten. Der Hurenweibel erhielt den Sold eines Hauptmanns und hatte einen Leutnant und einen Fähnrich als Gehilfen zur Seite gestellt. Zu den Pflichten der Trossweiber (Dirnen) gehörten auch Tätigkeiten wie kochen und putzen.
Grünes Wien
Wien verfügt über etwa 19 Quadratkilometer Grün- und Parkanlagen. Bei einer Gesamtfläche von 414 Quadratkilometern bedeutet das, dass ungefähr jeder 20. Quadratmeter zu einem Park der Wiener Stadtgärten gehört!
Paternoster
In Wien sind noch 6 Proletenbagger (Paternosteraufzüge) in Betrieb.
Land der Brauereien
Österreich hat insgesamt stolze 198 Braustätten.
Turnsaal
Die Wiener Schulen verfügen über 546 Turnsäle.
Wiener Volkszählung
1757 ordnete Maria Theresia die erste Wiener Volkszählung an.
Trinkwasserverbrauch
Rund 135 Liter Trinkwasser verbraucht ein durchschnittlicher Österreicher pro Tag. Hierbei wird der Großteil (34%) für Duschen und Baden verwendet; auch Klospülung (22%) und Waschmaschine (17%) schlucken eine Menge. Nur 3% des verbrauchten Trinkwassers werden tatsächlich zum Trinken oder Kochen verwendet.
Platane
Im Hof des Deutschenordenshaus steht eine Platane, die mehr als 250 Jahren ist.
Die Straße der Sieger
164 Sportler erhielten in der „Straße der Sieger“ auf der Wiener Mariahilferstraße eine Bodenplatte. Darunter auch Hansi Hinterseer, der als einziger auch am „Walk of Stars“ im Gasometer verewigt wurde.
Krumme Erde
Will man von Neusiedl am See bis nach Mörbisch hinüberschauen, so sollte man sich in erhöhter Position befinden: Die Erdkrümmung beträgt auf diese Distanz nämlich bereits 9,60 Meter.
Regelrecht viel Mist
Eine durchschnittliche Wienerin verbraucht in ihrem Leben bis zu 17.000 Tampons und Binden.
Riesen-Muffin
Der größte Muffin Deutschlands wurde 2010 in Hamburg gebacken und wog 88,7kg.
Venedig in Wien
"Venedig in Wien" wurde 1895 im Prater, auf dem Platz der heutigen Kaiserwiese, eröffnet.
Gut für den Hintern
Mit fast 5000 Stufen zählt Blankenese zu den treppenreichsten Vierteln und zwar weltweit!
Marc Aurel
Mark Aurel starb am 17. März 180 in Vindobona.
U-Bahn-Weltrekord
Genau 4 Stunden und 54 Minuten brauchte der Motorjournalist Andreas W. Dick im Jahr 2013, um alle 104 Stationen des Wiener U-Bahn-Netzes abzufahren.
Doping in Vienna
Wien hat sich als Veranstalter des Vienna City Marathons einen Namen gemacht. Studien zufolge nehmen rund ein Drittel der Marathonteilnehmer vor dem großen Lauf Schmerzmittel oder andere Präparate, die auf der Dopingliste stehen - auch und vor allem im Hobbybereich.
Stadtmauer
Der Bau der Wiener Stadtmauer und die Gründung der Wiener Münze (heute Münze Österreich) wurde aus dem Lösegeld für den englischen König Richard Löwenherz bezahlt, der 1192 von Leopold V in Erdberg auf dem Rückweg vom 3. Kreuzzug gefangengenommen wurde. Das Lösegeld betrug 6.000 Eimer Silber, das sind über 23 Tonnen.
Tiergarten Schönbrunn
Im Tiergarten Schönbrunn leben auf 17 Hektar über über 710 Tierarten.
Geadelter Künstler
Albrecht Dürer war einer der Lieblingskünstler Kaiser Maximilians. Berühmt sind vor allem Dürers Kaiser-Portraits sowie die Illustrationen zu Maximilians literarischen Werken.
Manner mag man eben
Der Wiener Süßwarenfabrikant, gegründet 1890, ist berühmt für die klassisch rosa verpackten Neapolitaner Schnitten.
Einzigartige Hansestädter
Bremen ist der einzige Zwei-Städte-Staat der Bundesrepublik Deutschland. Üblicherweise wird es auch zu den sogenannten Stadtstaaten gezählt, obwohl es aus zwei räumlich voneinander getrennten Städten besteht. Das Bundesland Bremen setzt sich nämlich aus der Seestadt Bremerhaven und eben Bremen zusammen
Breitenseer Lichtspiele
Die Breitenseer Lichtspiele, gegründet 1905, sind das älteste Kino Wiens.
Home of Leinwand
Das Gartenbaukino ist seit 1973 Hauptspielstätte der Viennale.
Geraubte Gebeine
Die Gebeine der jungen Baronesse Mary Vetsera, die 1889 mit Kronprinz Rudolf in Mayerlig den Freitod wählte, wurden zwei mal geraubt.
Sozialdemokratischer Wehrmachtsoffizier
Der spätere Bundeskanzler und Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Helmut Schmidt, wurde im Zweiten Weltkrieg als Offizier in Flakabteilungen, dem Reichsluftfahrtsministerium und als Batteriechef eingesetzt.
Wiener Philharmoniker
Zur Präsentation der Münze "Big Phil", einer Jubiläumsausgabe des Wiener Philharmonikers, am Riesenradplatz wurde das Riesenrad in einen riesigen Wiener Philharmoniker verwandelt.
Öffentlich verfault
Rudolf I., der erste Habsburger Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, gönnte seinem Feind nicht einmal das Begräbnis.
Stuhlmann-Brunnen
Dieser Brunnen ist das größte Denkmal Altonas und sogar das zweitgrößte der Stadt Hamburg.
Ludwig van Beethoven
Ludwig van Beethoven wechselte circa 70-mal seine Wohnstätte, während seiner Zeit in Wien.
Die (Ham-)Burg
Das Hamburger Wappen prägt eine weiße Burg vor rotem Hintergrund. Bis zu der seit 1834 festgelegten Version gab es jedoch etliche Varianten mit geschlossenem oder geöffnetem Tor, mit oder ohne Fallgitter. Und auch die Farben waren bis 1752 genau andersherum!
Von der Politesse zur Polizistin
Seit 1971 waren in Wien Politessen für die Überwachung des ruhenden Verkehrs verantwortlich.
Beamtensackgasse
Im Stadtteil Norderstedt gibt es eine Straße mit den Namen „Beamtenlaufbahn“. Böse Zungen sehen hier eine Andeutung auf den Beamtenberuf – es handelt sich nämlich um eine Sackgasse!
Napoleon sei Dank
Dass es heutzutage im Kaffeehaus nicht nur Kaffee, sondern auch Klassiker wie Frankfurter oder Gulasch gibt, lässt sich auf die Zeit der Belagerung unter Napoleon zurückführen. Der Import von außen wurde damals abgeschnitten und so fühlten sich bald auch die Cafétiers gezwungen, Essbares auszugeben. Seither geht das Angebot im traditionellen Wiener Café weit über eine Melange hinaus.
Immer weniger Schüler
2016 wurden die über 6.000 Schulen in Österreich von etwa 1,1 Millionen SchülerInnen besucht, das sind über 110.000 SchülerInnen weniger als noch vor 10 Jahren.
Buttenfrau
Was heute die Heislfrau ist, war vor dem Entstehen der öffentlichen Toiletten in Wien die Buttenfrau.
Gütinand der Fertige
Kaiser Ferdinand I. regierte 13 Jahre als Marionette seiner Berater und bekam aufgrund seiner körperlichen und geistigen Konstitution den Beinamen “Gütinand der Fertige”.
Briefe
Der Tag mit dem stärksten Briefaufkommen Wiens war der 21. Dezember 2004. Im Verteilerzentrum wurden 6,5 Mio. Briefe sowie 360 Tonnen Zeitungen und Zeitschriften von 12.000 Mitarbeitern die ganze Nacht bearbeitet.
Coloniakübel
Zeiten ändern sich: aus Mistkübel wurde Coloniakübel und aus Colonia wurde Köln. Nach dem Ersten Weltkrieg führte die Wiener Stadtverwaltung Abfallsammelbehälter mit Deckel nach Kölner Vorbild ein, die sogenannten Coloniakübel.
Narrenruf
Während der Faschingszeit begrüßen sich die aktiven Narren mit einem Narrenruf.

STADTBEKANNT
Das Wiener Stadtmagazin